Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Euroscheine

© über dts Nachrichtenagentur

30.06.2017

Magazin Regelungslücke des Gettorentengesetzes wird geschlossen

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales geht von 1.380 Betroffenen aus.

Berlin – Nach jahrelanger Debatte wird eine wesentliche Regelungslücke des Gettorentengesetzes geschlossen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Wer in den Gettos der Nationalsozialisten arbeiten musste, hat einen Anspruch auf eine gesetzliche Rente. Vielen Verfolgten blieb diese „Gettorente“ allerdings verwehrt, weil sie bürokratische Voraussetzungen nicht erfüllten: Dazu zählt eine fünfjährige Mindestversicherungszeit in der Rentenkasse, die vor allem betroffene Roma aus Osteuropa nicht erreichen.

Die Opfer sollen nun einen einmaligen „Rentenersatzzuschlag“ von 1.500 Euro erhalten. Er soll den „hochbetagten und oft sehr armen Menschen schnell und unbürokratisch“ helfen, wie es dem Magazin zufolge in einem fraktionsübergreifenden Papier der Bundestags-Sozialexperten heißt.

Das Kabinett habe der Neufassung der entsprechenden Richtlinie bereits zugestimmt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales geht von 1.380 Betroffenen aus. Die Kosten des Zuschlags werden auf 1,4 Millionen Euro geschätzt. Die Bundesregierung will über das Auswärtige Amt und eine Website über das Angebot informieren.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/magazin-regelungsluecke-des-gettorentengesetzes-wird-geschlossen-98805.html

Weitere Nachrichten

Regenbogen-Fahne

© über dts Nachrichtenagentur

Ex-Verfassungsrichter Papier „Ehe für alle“ grundgesetzwidrig

Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält die "Ehe für alle" für verfassungswidrig. "Wenn man die Ehe öffnen will, muss ...

Computer-Nutzer

© über dts Nachrichtenagentur

Hasskommentare im Netz Bundestag verabschiedet umstrittenes Gesetz

Der Bundestag hat am Freitag mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen das umstrittene Gesetz zur Bekämpfung von Hass und Hetze im Internet beschlossen. ...

Angela Merkel

© über dts Nachrichtenagentur

Merkel Für mich ist die Ehe Verbindung zwischen Mann und Frau

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in der Bundestagsabstimmung über die "Ehe für alle" mit "Nein" gestimmt: "Für mich ist die Ehe im Grundgesetz die ...

Weitere Schlagzeilen