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29.05.2011

Magazin: Hitler war womöglich in den Heß-Flug eingeweiht

Berlin – Adolf Hitler war womöglich in den Alleinflug seines Stellvertreters Rudolf Heß nach Großbritannien vor 70 Jahren eingeweiht. Das geht nach Informationen des „Spiegel“ aus einem bislang unbekannten Dokument hervor. Die Mission vom 10. Mai 1941 sei Teil von länger währenden Verhandlungen gewesen, die Berlin damals mit London geführt habe, schrieb Karlheinz Pintsch, der damalige Adjutant von Heß, in einer 28-seitigen, handschriftlichen Aussage. Den Bericht hat ein deutscher Historiker im Staatsarchiv der Russischen Föderation in Moskau entdeckt. Pintsch verfasste ihn 1948 in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Nach dieser Version ist Heß’ Reise in „Übereinkunft mit den Engländern erfolgt“.

Der prominente Nazi habe dabei die Aufgabe gehabt, „mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln, wenn schon nicht ein Militärbündnis Deutschlands mit England gegen Russland, so doch wenigstens eine Neutralisierung Englands zu erreichen“. Unter Historikern bestehen starke Zweifel, dass Heß im Auftrag Hitlers handelte.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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