Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Martin Winterkorn Volkswagen 2011

Martin Winterkorn auf einem Elektroroller-Prototyp © Bertel Schmitt / CC BY-SA 3.0

28.06.2015

Winterkorn Machtkampf bei VW „hat mich schon sehr getroffen“

„Wen würde so etwas nicht berühren?“

Berlin – Der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn hat sich erstmals zum Machtkampf mit Ferdinand Piech geäußert. Im Interview mit „Bild am Sonntag“ sagte er: „Das hat mich schon sehr getroffen. Wen würde so etwas nicht berühren? Wir haben fast 35 Jahre eng zusammengearbeitet.“ Es habe „eine große berufliche Nähe“ gegeben.

Piech hatte im April den VW-Chef mit dem Satz attackiert, er sei auf Distanz zu Winterkorn, und damit einen wochenlangen Machtkampf ausgelöst. Laut Winterkorn habe es vorher keinen Streit gegeben: „Ich habe bei unseren Treffen auch keine Entfremdung festgestellt. Ich habe mich als Vorstandsvorsitzender von Dr. Piech auch nie behindert gefühlt, Entscheidungen im Konzern umzusetzen.“ Er wisse bis heute nicht, warum Piech ihn angegriffen hat.

Im Interview bezeichnete Winterkorn die Wochen des Machtkampfes als schwierigste Zeit in seiner Karriere: „Mich gibt es trotzdem noch“, so der VW-Chef weiter.

Am meisten habe ihn der Vertrauensbeweis vom Aufsichtsrat und von den Mitarbeitern gefreut. Auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel habe er über den Machtkampf gesprochen: „Sie hat sich gefreut, dass ich weitermache.“

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/machtkampf-bei-vw-hat-mich-schon-sehr-getroffen-85373.html

Weitere Nachrichten

Agentur Arbeit ARGE

© Mathias Bigge / CC BY-SA 3.0

Ausbau der Bundesagentur für Arbeit Arbeitgeber lehnen SPD-Plan ab

Die deutschen Arbeitgeber haben Pläne der SPD zum Ausbau der Bundesagentur für Arbeit (BA) in eine Weiterbildungsagentur für alle strikt abgelehnt. "Die ...

Parlament Griechenland

© Gerard McGovern / CC BY 2.0

Wirtschaftsweiser Athen muss Akzeptanz für Reformen schaffen

Der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph M. Schmidt, hat die griechische Regierung aufgefordert, endlich zu den nötigen Reformen zu stehen, um die ...

Clemens Fuest 2012 ZEW

© Institut der deutschen Wirtschaft Köln / CC BY 2.0

Agenda 2010 Wirtschaftsweisen-Chef warnt SPD vor Aufweichung

Deutsche Top-Ökonomen haben die SPD davor gewarnt, die Reformagenda 2010 aufzuweichen. "Die Politik sollte sich auch im Wahlkampfmodus erst einmal fragen, ...

Weitere Schlagzeilen