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27.07.2010

Loveparade-Katastrophe Weniger Ordnungskräfte eingesetzt als angekündigt

Duisburg – Nach Einschätzung der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat der Veranstalter der Loveparade in Duisburg weniger eigene Ordnungskräfte eingesetzt als angekündigt. Innenminister Ralf Jäger (SPD) berichtete dem Kabinett nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“, der Veranstalter habe in seinem Sicherheitskonzept 150 Ordner für den Bereich der Rampe und der Zugangstunnel versprochen. Tatsächlich seien dann aber offenbar viel weniger Ordner eingesetzt worden, sagte Jäger. Außerdem habe der Veranstalter Vorschläge ignoriert, im Zugangsbereich eine Videoüberwachung zu installieren.

Am Samstag wird es in Duisburg eine Trauerfeier für die Opfer der Massenpanik geben, zu der sich auch Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel angekündigt haben. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sagte in Düsseldorf derweil, dass die Obduktionen inzwischen abgeschlossen seien. Nach Erkenntnissen der Gerichtsmedizin seien alle 20 Opfer erstickt.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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