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Massenpanik auf der Loveparade

© Youtube, über dts Nachrichtenagentur

25.02.2013

Loveparade-Katastrophe Informationspolitik der Staatsanwaltschaft in Kritik

„Das kommt einem Skandal gleich.“

Duisburg – Loveparade-Opferanwalt Julius Reiter hat die die öffentliche Stellungnahme der Duisburger Staatsanwaltschaft zum Stand der Ermittlungen zur Katastrophe kritisiert: „Es darf nicht sein, dass wir als Vertreter der Hinterbliebenen von der Staatsanwaltschaft nicht darüber in Kenntnis gesetzt worden sind und erst über die Presse davon erfahren. Das zeugt von mangelndem Respekt den Opfern gegenüber“, sagte Reiter der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe).

Zudem sei es nicht nachzuvollziehen, dass die Vertreter der Opfer immer noch keinen Einblick in die Ermittlungsakten erhalten hätten. „Das kommt einem Skandal gleich“, sagte Reiter.

Die Duisburger Staatsanwaltschaft hatte sich in einer Presseerklärung erstmals öffentlich bei den Hinterbliebenen und Opfern der Loveparade-Katastrophe dafür entschuldigt, dass die Ermittlungen nach wie vor nicht abgeschlossen sind. Julius Reiter vertritt gemeinsam mit dem ehemaligen Bundesinnenminister Gerhard Baum die Interessen von Hinterbliebenen der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg.

Bei der Loveparade 2010 waren nach einer Massenpanik 21 Besucher gestorben, über 500 weitere wurden verletzt.

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