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Lokführer-Streik Ex-GDL-Chef Schell fordert taktisches Angebot der Bahn

Konkret schlug Schell drei Prozent Lohnplus oder mehr vor.

Berlin – Angesichts des aktuellen Streiks ruft der frühere Vorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL, Manfred Schell, die Bahn zu mehr taktischem Vorgehen und einem neuen Angebot an die GDL auf.

Der „Bild“ (Mittwoch) sagte Schell, der Bahn-Vorstand solle den GDL-Vorsitzenden Claus Weselsky mit einem höheren Tarifangebot „aus der Reserve locken“. Konkret schlug Schell drei Prozent Lohnplus oder mehr vor.

„Wenn die Bahn halbwegs vernünftig wäre, würde sie den Lokführern ein gutes Angebot machen“, sagte Schell der Zeitung. „Dann müsste Weselsky `nein` sagen und in der Presse steht: Bahn macht großzügiges Angebot, Weselsky lehnt ab.“ So würde deutlich, dass die Verhandlungen nicht an den Arbeitszeiten oder dem Lohn, sondern am Machtstreben des GDL-Vorsitzenden scheiterten.

08.10.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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