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22.11.2009

Lokführer-Gewerkschaft beschwert sich über Enke-Selbstmord

Hannover – Nach dem Freitod von Nationaltorwart Robert Enke hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) die psychischen Belastungen der Fahrer nach Suiziden auf den Gleisen beklagt. Sich das Leben zu nehmen, sei eine „zu respektierende private Entscheidung“, sagte der GDL-Chef in Norddeutschland, Lutz Schreiber, dem „Focus“ in seiner morgen erscheinenden Ausgabe. Dies dürfe aber nicht auf Kosten der Zugführer und des Bordpersonals geschehen. Der Lokführer, der im Triebwagen saß, als sich Enke am 10. November auf die Gleise stellte, wird psychologisch betreut. In seiner Laufbahn erlebt jeder Zugführer statistisch zwei bis drei Suizide. Dieses gesellschaftliche Problem müsse unbedingt gelöst werden, so Schreiber. „Lokführer leiden sehr darunter, wenn Eisenbahnen dazu missbraucht werden, sich das Leben zu nehmen.“

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