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07.01.2011

Löhne im dritten Quartal 2010 um 1,3 Prozent gestiegen

Wiesbaden – Die Reallöhne in Deutschland sind im dritten Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahresquartal um durchschnittlich 1,3 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag weiter mitteilte, erhöhten sich die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um 1,2 Prozent.

Die nominale Verdienstentwicklung fiel nach Wirtschaftszweigen unterschiedlich aus: In den Bereichen Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung (plus 0,2 Prozent) sowie Erziehung und Unterricht (plus 0,7 Prozent) waren die Verdienstzuwächse am geringsten und konnten den Anstieg der Verbraucherpreise nicht ausgleichen. Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente in Deutschland im dritten Quartal 2010 ohne Sonderzahlungen durchschnittlich 3.237 Euro brutto im Monat.

Die höchsten Durchschnittsverdienste erzielten die Beschäftigten in den Wirtschaftszweigen Energieversorgung (4.281 Euro) sowie Information und Kommunikation (4.270 Euro). Die niedrigsten durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste wurden im Gastgewerbe (1.904 Euro) gezahlt.

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