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Linken-Vorsitzende Lötzsch für Eurobonds und Finanzmarktregulierung

© Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde

15.08.2011

Euro-Krise Linken-Vorsitzende Lötzsch für Eurobonds und Finanzmarktregulierung

Berlin – Die Vorsitzende der Linkspartei, Gesine Lötzsch, hat sich am Montag für die Einführung gemeinsamer Staatsanleihen der Euro-Länder ausgesprochen und eine schärfere Regulierung der Finanzmärkte gefordert.

Lötzsch erklärte, dass ihre Partei „schon lange Eurobonds“ fordere. Diese seien ein Mittel, „um aus der Euro-Krise herauszukommen“. Die Linken-Vorsitzende kritisierte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und warf ihr und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) vor, „sich weiter gegen diese sinnvolle Maßnahme zur Rettung des Euro“ zu wehren. Beide hätten „Angst vor ihren eigenen Parteien, in denen Ideologie über ökonomischen Sachverstand“ herrsche.

Lötzsch wies zugleich darauf hin, dass Eurobonds alleine nicht reichen würden, um die Euro-Krise zu überwinden. Die Märkte bräuchten „klare Spielregeln“, ein erster Schritt müsse „die Erhebung einer Finanzmarkttransaktionssteuer“ sein, so Lötzsch.

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