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Linken-Chef Ernst verlangt Bankenverstaatlichung

© Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde

08.10.2011

Euro-Krise Linken-Chef Ernst verlangt Bankenverstaatlichung

Berlin – Für eine radikale Verstaatlichung der deutschen Banken hat sich der Vorsitzende der Linkspartei, Klaus Ernst, eingesetzt. Gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ sagte Ernst: „Bankenrettung heißt Bankenverstaatlichung.“ Er sei dafür, dass der Staat die Banken, die sich mit Staatsanleihen verspekuliert hätten, „zwangsweise mit Kapital versorgt und dafür auf Dauer Eigentümerrechte erwirbt“. Es könne nicht sein, dass der Staat immer nur für die Verluste gerade stehe und die Gewinne in den Taschen der Banken landeten. „Mittelfristig muss der ganze Bankensektor unter öffentlich-rechtliche Kontrolle“, verlangte Ernst.

Der Links-Parteichef prophezeite in Deutschland ähnliche Anti-Banken-Proteste wie momentan in den USA: „Es wird bald auch in Deutschland Anti-Banken-Proteste nach amerikanischem Vorbild geben. Die Menschen haben es satt, dass für marode Banken Milliarden da sind und für sie nichts.“ Seine Partei, so Ernst, werde „schon bald zu einem ersten Aktionstag im Frankfurter Bankenviertel aufrufen“.

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