newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Foto: Sandro Halank / CC BY-SA 3.0

Gysi Linke soll sich stärker für Arbeitnehmer einsetzen

Das ist vernachlässigt worden – da hat Sahra Wagenknecht recht.

Osnabrück – Angesichts niedriger Umfragewerte hat der frühere Linksfraktionschef Gregor Gysi seine Partei aufgefordert, ihre Schwerpunkte zu überprüfen. Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) sagte Gysi: „Die eher schwachen Umfragewerte liegen auch an uns selbst. Wir hätten bestimmte Themen stärker besetzen müssen. Natürlich müssen wir uns für Flüchtlinge einsetzen, für Hartz-IV-Empfänger, für Arbeitslose – aber noch viel deutlicher auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das ist vernachlässigt worden. Da hat Sahra Wagenknecht recht.“

Gysi äußerte zugleich die Hoffnung, dass die Linke sich bis zur Bundestagswahl im September noch stabilisieren werde. „Besser unten anfangen und höher enden als höher anfangen und unten enden.“

In der Frage der Flüchtlings- und Migrationspolitik warnte Gysi davor, der AfD entgegenzukommen. Er betonte: „Die anderen Parteien sollen sich um die Zahl der Flüchtlinge streiten – das ist nicht unsere Aufgabe.“ Das Hauptanliegen der Linken müsse sein aufzuzeigen, „welche Ursachen die Flucht hat und welche Wege und Mittel es gibt, Flucht zu vermeiden“.

Mit Blick auf eine mögliche Koalition mit Grünen und SPD rief Gysi die Linken zu Gesprächsbereitschaft auf. „Es geht jetzt darum, endlich mal Realität werden zu lassen, was wir fordern“, sagte er und fügte hinzu: „Wer nicht kompromissfähig ist, ist nicht demokratiefähig.“

08.07.2021 © newsburger.de

Weitere Meldungen

Coronavirus Schäuble drängt Stiko zu Impfempfehlung für Kinder ab 12 Jahren

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble drängt die Ständige Impfkommission (Stiko) zu einer Empfehlung von Corona-Impfungen für Kinder. "Es steht dem Bundestagspräsidenten nicht an, die Ständige Impfkommission zu kritisieren. Allerdings darf ich sie an ihre ...

Ernst Impfen um Schulen offen zu lassen

Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) spricht sich dafür aus, Kinder und Jugendliche schon ab zwölf Jahren impfen zu lassen. Sie appellierte am Donnerstag im Inforadio vom rbb an die Ständige Impfkommission, eine entsprechende Empfehlung auszusprechen. ...

Schäuble Corona-Einschränkungen bald nur noch für Nichtgeimpfte

Kanzlerpräferenz Laschet verliert 6 Prozentpunkte

Trendbarometer CDU/CSU fällt auf 26 Prozent – Grüne wieder über 20 Prozent

Zentralrat Nur Abgrenzung von AfD ermöglicht jüdisches Leben

SPD-Rechtsexperte Einschränkungen für Nicht-Geimpfte höchst bedenklich

SPD-Pflegebeauftragte Einrichtungen auf Katastrophenschutz überprüfen

SPD-Sportpolitikerin Olympische Spiele nicht verantwortbar und nicht fair

CDU Brok fordert Wohncontainer für Flutopfer

Grüne Hofreiter attackiert Union wegen Klimaschutz-Streit

Steigende Inzidenzen Lauterbach wirft Bundesregierung Untätigkeit vor

Kühnert Ampel-Koalition möglich

Nach Flut-Katastrophe Grüne fordern Reform der Schuldenbremse

Bundeswehr Middelberg und Mazyek fordern muslimische Seelsorger

Unwetter-Katastrophen NRW-Innenminister Reul fordert Sirenen-Pflicht

Flutkatastrophe Union warnt vor voreiligen Schuldzuweisungen

Folgen der Flutkatastrophe Politisch Verantwortliche benennen

Flutkatastrophen Linke und SPD plädieren für Elementarschadenversicherung

"Großer Fehler" Bosbach kritisiert Laschets Lacher in Erftstadt

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »