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Linke mahnt Regierung zu Einsatz für Mitarbeiter

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28.02.2012

Schlecker-Insolvenz Linke mahnt Regierung zu Einsatz für Mitarbeiter

Es muss alles getan werden, um die vielen tarifgebundenen Stellen zu erhalten.

Berlin – Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken-Bundestagsfraktion, Sabine Zimmermann, drängt die Bundesregierung zum Erhalt der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker. „Es gibt keine Ersatzarbeitsplätze für die Verkäuferinnen von Schlecker in der Einzelhandelsbranche, weder von der Zahl der Stellen noch deren Qualität“, sagte Zimmermann der „Berliner Zeitung“ (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. Es müsse alles getan werden, um die vielen tarifgebundenen Stellen zu erhalten und das Unternehmen fortzuführen.

Zimmermann argumentierte, es sei nicht zu viel verlangt, dass die Bundesregierung einen Teil der Energie, die sie seit Jahren in die Rettung der Banken stecke, für den Erhalt von Frauenarbeitsplätzen in der Dienstleistungsbranche aufwende.

Schlecker beschäftigt 30.000 Mitarbeiter in 7.000 Filialen in Deutschland und hatte Ende Januar Insolvenz angemeldet.

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