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Katja Kipping Linke

© Blömke / Kosinsky / Tschöpe / CC BY-SA 3.0 DE

05.05.2017

Linke Kipping nennt Hamburger Bezirksamtschef Droßmann zynisch

„Für einen Sozialdemokraten sind seine Vorschläge beschämend.“

Berlin – Die Vorsitzende der Linkspartei Katja Kipping hat sich empört über Versuche geäußert, Obdachlose für die Dauer des G-20-Gipfels aus Hamburg zu verdrängen. Der zuständige Bezirksamtsleiter agiere „zynisch und menschenverachtend gegenüber Wohnungslosen“, sagte Kipping der Tageszeitung „neues deutschland“ (Online-Ausgabe).

„Für einen Sozialdemokraten sind seine Vorschläge beschämend. Menschenrechte gelten nicht nur für Anzugträger mit Eigentumswohnung, sondern für MieterInnen und Wohnungslose.“

Falko Droßmann (SPD), Bezirksamtsleiter in Hamburg-Mitte, hatte Personen ohne festen Wohnsitz aufgefordert, während des G-20-Gipfels im Juli Hamburg zu verlassen.

Droßmanns Säuberungskurs zeige, welcher Geist vor dem Gipfel herrscht, so Kipping. Wenn der Kommunalpolitiker keine Wohnungslosen in Hamburg sehen wolle, „sollte er sich für bezahlbaren Wohnraum und eine bessere Situation von Wohnungslosen einsetzen, beispielsweise durch die Abschaffung der Hartz-IV-Sanktionen bei den Kosten für die Unterkunft“.

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