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Katja Kipping

© Deutscher Bundestag / Simone M. Neumann

20.12.2013

Linke Kipping fordert „strategische Erneuerung“

„Zeit für eine kritische Bestandsaufnahme.“

Berlin – Die Parteiführung will der Linken ein moderneres Gesicht geben. Katja Kipping und Bernd Riexinger haben dafür im Vorstand ein 25-Seiten-Papier vorgelegt.

Mehr als sechs Jahre nach Gründung der Partei sei es „Zeit für eine kritische Bestandsaufnahme“ und eine „strategische Erneuerung“, schreibt Kipping laut eines „Spiegel“-Berichts. „Nostalgie verträgt sich nicht mit dem Ringen um die Zukunft.“

Konkret fordert Kipping, dass die Linke mehr bieten müsse als andauernde Kritik an den rot-grünen Sozialreformen der Agenda 2010. „In der kommenden Legislatur werden die Agenda-Beschlüsse über zehn Jahre zurückliegen. Die Linke braucht einen strategischen Anker, der nicht nur nach hinten weisen darf“, kritisiert die Parteivorsitzende, denn „immer weniger Menschen teilen das kollektive Gedächtnis, an das wir darin appellieren“.

Die Ansprüche und Rechte „geben wir nicht preis, aber wir brauchen eine nach vorne weisende Perspektive, um sie (neu) zu formulieren“.

Auch der häufig gegenüber der Linken erhobene Vorwurf der Besserwisserei scheint die Parteichefin zu stören: Es dürfe „nicht darum gehen, dass Die Linke den Leuten sagt, was sie denken sollen“.

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