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Gregor Gysi

© Ralf Roletschek / roletschek.de / CC BY 3.0

15.01.2016

Linke Gysi geht auf Abstand zu Wagenknecht in Asylpolitik

„Es geht nicht um Gast-, sondern um Völkerrecht.“

Berlin – In der Debatte um die Asylpolitik ist der ehemalige Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi, auf deutlichen Abstand zu seiner Amtsnachfolgerin Sahra Wagenknecht gegangen.

„Mit solchen Slogans kommen wir nicht weiter“, sagte der Bundestagsabgeordnete dem „Tagesspiegel“ (Samstagausgabe) zur Wagenknecht-Aussage: „Wer Gastrecht missbraucht, hat Gastrecht eben auch verwirkt.“ Gysi sagte: „Das ist auf jeden Fall falsch formuliert. Es geht nicht um Gast-, sondern um Völkerrecht.“

Dass AfD-Vize Alexander Gauland Wagenknecht für ihre Aussage großes Lob gezollt hatte, kommentierte Gysi mit den Worten: „Das darf uns nicht passieren.“ Gerade in der Frage der Flüchtlinge müsse es einen „gravierenden Unterschied“ zu den Positionen der AfD geben, „den muss man aufrechterhalten“.

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