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Gregor Gysi

© Ralf Roletschek / roletschek.de / CC BY 3.0

30.11.2016

Linke Gysi fordert rasche Einigung auf die Spitzenkandidatur

„Da sie unterschiedlicher Meinung sind, muss jede und jeder nachgeben.“

Berlin/Saarbrücken – Der ehemalige Fraktionschef der Linken, Gregor Gysi, hat die Partei- und Fraktionsspitzen zu einer schnellen Einigung bei der Spitzenkandidatur für die nächste Bundestagswahl aufgefordert.

„Ich möchte, dass sich die beiden Parteivorsitzenden und die beiden Fraktionsvorsitzenden rasch auf eine Lösung verständigen“, sagte Gysi der „Saarbrücker Zeitung“ (Mittwoch-Ausgabe). „Da sie unterschiedlicher Meinung sind, muss jede und jeder nachgeben. Anders wird man sich nicht verständigen. Man kann es nicht nur von einer Seite verlangen“.

Intern gibt es bei der Linken einen heftigen Streit darüber, ob die beiden Fraktionschefs Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch allein ein Spitzenteam bilden sollen oder mit den Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger zusammen.

Bei der letzten Bundestagswahl trat die Linke mit einer achtköpfigen Spitzenmannschaft an, von der seinerzeit aber nur Gysi öffentlich wahrgenommen wurde. „Das sollte ebenfalls bedacht werden“, meinte Gysi. „Ob vier, zwei, oder eine herausgestellte Persönlichkeit – Hauptsache, sie verständigen sich“.

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