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03.01.2010

Liechtenstein bietet Deutschland Kooperation zum Abzug von Schwarzgeld an

Vaduz/Berlin – Die Regierung von Liechtenstein hat Deutschland ein Abkommen zum Abzug von in Liechtenstein angelegtem Schwarzgeld angeboten. In einem Interview des Nachrichtenmagazins „Focus“ sagte Regierungschef Klaus Tschütscher: „Wir möchten Deutschland dabei unterstützen, an seine Steuern zu kommen.“ Mit Großbritannien hat Liechtenstein ein solches Abkommen bereits geschlossen. Bis 2015 haben Briten mit Schwarzgeld in Liechtenstein Zeit, sich Großbritannien zu offenbaren. Sie müssen zwar Steuern nachzahlen, die Konditionen seien allerdings besser als bei einer klassischen Selbstanzeige, so Tschütscher. Wer das nicht wolle, könne sein Geld aber auch von Liechtenstein abziehen. Tschütscher sagte zu „Focus“: „Großbritannien kann sich sicher sein, dass Ende 2015 kein unversteuertes Geld mehr in Liechtenstein verwaltet wird.“ Ein solches Abkommen würde Tschütscher auch gerne mit Deutschland schließen. Als Alternative sei das Land aber auch bereit, eine Abgeltungssteuer zu erheben und an Deutschland weiterzuleiten. „Für uns ist das Signal wichtig, dass wir zur Kooperation bereit sind.“

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