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21.02.2011

Leutheusser-Schnarrenberger will PID in engen Grenzen erlauben

Berlin – Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will die umstrittene Präimplantationsdiagnostik (PID) unter engen Grenzen zulassen und kämpft gegen ein totales Verbot. „Es kann nicht sein, dass Frauen durch ein PID-Verbot in eine Schwangerschaft getrieben werden, die dann später mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder abgebrochen würde“, sagte sie dem Tagesspiegel. „Darum spreche ich mich dafür aus, auch vor der Einpflanzung der Eizelle in engen Grenzen die PID zuzulassen“, betonte die Ministerin.

Derzeit gibt es drei fraktionsübergreifende Gesetzesentwürfe, die sich mit der Frage beschäftigen, ob Embryonen, die mit Hilfe künstlicher Befruchtung entstanden sind, per Gentests auf Krankheiten untersucht werden dürfen. Der von Leutheusser-Schnarrenberger unterstützte dritte Entwurf will die PID bereits dann erlauben, wenn es in der Familie schwere Erbschäden gibt und eine Ethikkommission der PID zustimmt.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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