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14.04.2011

Leutheusser-Schnarrenberger: PID sorgt nicht für „Designer-Babys“

Berlin – Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat für die begrenzte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) geworben, gleichzeitig aber die Schaffung von „Designer-Babys“ ausgeschlossen. Dem Deutschlandfunk sagte die FDP-Politikerin: „Alle diejenigen, die sich damit und zwar intensiv auseinandersetzen zu sagen, wir lassen begrenzt zu, die wollen doch nicht, dass jetzt befruchtete Eizellen zu frei handelbaren Gütern werden.“ Deswegen habe man sich auch für eng begrenzte Voraussetzungen bei der PID ausgesprochen. In Situationen, in denen es zu einem schwerstbehinderten Kind kommen könne, oder die Gesundheit der Mutter in Gefahr sei, halte die Justizministerin die Anwendung aber für notwendig.

Der Bundestag debattiert am Donnerstag über die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik. Die Entscheidung gilt als Gewissensfrage, weshalb der Fraktionszwang aufgehoben wurde.

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