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Lesezeichen synchronisieren

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20.01.2012

Ratgeber Lesezeichen synchronisieren

Die Verwaltung der eigenen Lieblingsseiten leicht gemacht.

München/Hamburg – Wer beim Surfen im Internet bestimmte Seiten schnell wiederfinden möchte, speichert seine Lesezeichen einfach über den Browser ab. Aber wie kann man von unterwegs oder vom Büro aus auf die markierten Lieblingsseiten zurückgreifen?

“PC-Welt”-Redakteur Christian Löberin empfiehlt Online-Lesezeichendienste: “Sie bieten den Vorteil, von unterschiedlichen PCs, Tablets und Smartphones auf die eigenen Bookmarks zurückgreifen zu können.” Bei “Firefox”, “Google Chrome” und “Opera” gebe es eine eingebaute Funktion zum Synchronisieren. Die Synchronisation sei allerdings browserspezifisch. Bei “Firefox” gespeicherte Bookmarks zum Beispiel könnten auf Tablets und Smartphones nicht aufgerufen werden.

Hilfreich sei daher der kostenlose Lesezeichendienst “Xmarks”. Um den Webdienst zu nutzen, müsse man ein Konto einrichten und zusätzlich für den Computer eine Browsererweiterung herunterladen. Die Erweiterung ist kostenlos für “Internet Explorer”, “Firefox”, “Safari” oder “Google Chrome” verfügbar. (download.xmarks.com) Für Mobilgeräte benötigt man eine kostenpflichtige “Xmarks”-App.

“‘Xmarks’ ist praktisch, weil man das nur einmal machen muss. Danach synchronisiert der Dienst automatisch”, sagt der Computerfachmann. Alte Bookmarks ließen sich grundsätzlich importieren. Das sei jedoch davon abhängig, ob man seine Lesezeichen aus dem vorher verwendeten Dienst exportieren kann. Bei “Xmarks” lassen sich unterschiedliche Profile anlegen, beispielsweise getrennte Ordner für den Arbeitsplatz oder die private Nutzung.

Die meisten anderen Online-Lesezeichendienste seien Social-Bookmark-Dienste, also öffentliche Lesezeichensammlungen wie die amerikanischen Seiten “Delicious” und “digg” oder ihre deutschen Pendants “Mr Wong” und “yigg”. “Auf diesen Plattformen können Leute ihre Favoriten veröffentlichen und darüber abstimmen, wie interessant sie die Links von anderen finden”, sagt Löbering. Social Bookmarks würden allerdings nicht mehr so viel genutzt wie vor ein paar Jahren. Denn die Dienste seien weniger für die Verwaltung der eigenen Lieblingsseiten gedacht gewesen als zum Austausch von Links. Blogs und Social Networks seien heute die interessanteren Quellen und auch die großen Suchmaschinen seien verbessert worden.

Das kann auch Suchmaschinenoptimierer Max Bauer bestätigen. Die Social-Bookmark-Dienste waren zu unspezifisch und wurden inflationär zur Verbreitung bestimmter Inhalte genutzt. Somit erschienen nicht mehr die interessantesten, sondern die am meisten verlinkten Seiten in den internen Rankings. Allerdings werde übertriebenes Eintragen der eigenen Webseite mittlerweile als Spam gewertet. Das Fazit des PC-Welt-Redakteurs Löbering: “Xmarks” eigne sich – im Gegensatz zu den Social-Bookmark-Diensten – hervorragend für die zentrale Sammlung und Verwaltung von Lesezeichen. Und auf den Austausch der persönlichen Favoriten mit Bekannten muss damit auch niemand verzichten.

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