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Schüler in Klassenraum

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24.04.2012

Studie Schwache Schülerinnen neigen zu Frauenberufen

Verhalten sei durch das Elternhaus geprägt.

Berlin – Leistungsschwache Schülerinnen streben häufiger Frauenberufe an als diejenigen, die bessere Leistungen erzielen oder aus höheren sozialen Schichten stammenden. Dies ergab eine Untersuchung des Wissenschaftszentrums für Sozialforschung in Berlin, die die Beweggründe von Mädchen und Jungen bei der Entscheidung für geschlechts(un)typische Berufe hinterfragte.

Schlechtere Schülerinnen neigen demnach zu Frauenberufen, weil die Anforderungen in typisch weiblichen Tätigkeiten von ihnen geringer eingeschätzt werden. Gut benotete Mädchen würden hingegen vorrangig Männerberufe anstreben. Dieses Verhalten sei durch das Elternhaus geprägt, da die Eltern ihre Kenntnisse über die unterschiedliche Bezahlung weitergeben und modernere Geschlechterrollen vermitteln. Bei Jungen zeige sich dieses Verhalten nicht, sie würden sich deutlich am Vater orientieren.

Die Studie basiert auf den Daten von 16.144 15-jährigen Mädchen und Jungen aus der PISA-Ergänzungsstudie 2006.

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