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Verbraucherschützer warnen vor „Salzbomben

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29.03.2012

Lebensmittel Verbraucherschützer warnen vor „Salzbomben“

Verarbeitete Lebensmittel wie Fertigpizza verleiten zu einem ungesund hohen Salzkonsum.

Berlin – Verarbeitete Lebensmittel wie Fertigpizza, Aufbackbrötchen und Würstchen sind echte „Salzbomben“ und verleiten zu einem ungesund hohen Salzkonsum. Wer zum Beispiel eine tiefgekühlte Pizza Speciale esse, nehme schon 83 Prozent der täglich empfohlenen Menge von sechs Gramm Salz zu sich, wie die Stiftung Warentest in ihrem April-Heft berichtet.

Mit zwei Aufbackbrötchen zum Frühstück sei schon mehr als ein Drittel der unbedenklichen Tageszufuhr an Salz erreicht. Mehr als zwei Drittel, nämlich 4,2 Gramm Salz, steckten in einer Portion fertig gekauftem Kartoffelsalat mit zwei Wiener Würstchen.

Viele sehr salzhaltige Lebensmittel schmecken dem Bericht zufolge noch nicht einmal besonders salzig. Mögliche gesundheitliche Folgen eines ständig zu hohen Salzkonsums seien Bluthochdruck und daraus resultierende Schlaganfälle und Herzinfarkte.

Bislang lasse die Lebensmittelkennzeichnung den Verbraucher beim Salz im Stich, erklärte die Stiftung Warentest. Hersteller seien nur verpflichtet, dessen Bestandteil an Natrium zu kennzeichnen. Erst 2016 müsse der Kochsalz-Gehalt angegeben werden.

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