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Tablettendose

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20.12.2012

Medikamenten-Engpass Lauterbach fordert Regierung zum Handeln auf

Bei den Engpässen handele es sich nicht um ein Kostenproblem.

Berlin – Angesichts von Lieferengpässen bei bestimmten Medikamenten für die stationäre Behandlung hat der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert.

Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) müsse „die Industrie zwingen, sich mit den künstlich verknappten Wirkstoffen zu bevorraten“, sagte Lauterbach der „Saarbrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe). Aus Kostengründen machten die Pharmabetriebe derzeit kaum davon Gebrauch.

„Außerdem könnte der Minister Zwangsrabatte für andere Arzneimittel anordnen, wenn diese Lieferengpässe nicht sofort beseitigt werden“, erklärte Lauterbach. Es könne nicht angehen, dass wissenschaftlich gesicherte Therapien bei Krebserkrankungen undurchführbar seien, „weil sich diese für die Pharmaindustrie nicht mehr lohnen“, kritisierte der SPD-Politiker.

Bei den Engpässen handele es sich nicht um ein Kostenproblem. Nötig seien eine bessere Organisation und ein besseres Management, so Lauterbach weiter.

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