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12.12.2009

Landgericht verurteilt Bundesnachrichtendienst zu 10000 Euro Entschädigung

Berlin – Das Landgericht Berlin hat den Bundesnachrichtendienst (BND) zu einer Entschädigungszahlung in Höhe von 10000 Euro an den von ihm bespitzelten Journalisten Andreas Förster verurteilt. Das Gericht stellte fest, dass es sich dabei um eine schwerwiegende Persönlichkeitsrechtsverletzung gehandelt habe, berichtet das Magazin „Spiegel“ vorab. Ein Mann mit dem Decknamen „Sommer“ hatte über vier Jahre versucht, dem Politikredakteur der „Berliner Zeitung“ Details zu seinen journalistischen Recherchen rund um das Geheimdienstmilieu zu entlocken. Christian Schertz, Anwalt von Förster, bezeichnete die Entscheidung als „Sieg für die Pressefreiheit“. Der BND will die Urteilsbegründung prüfen und gegebenenfalls Rechtsmittel einlegen.

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