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Alexander Graf Lambsdorff

© Foto-AG Gymnasium Melle / CC BY-SA 3.0

29.04.2017

Lambsdorff „Großbritannien ist ein Freund und weiterhin ein wichtiger Markt“

Dennoch werde an einigen Stellen Härte nötig sein.

Bonn – Beim FDP-Parteitag in Berlin blickt Alexander Graf Lambsdorff auch auf den EU-Sondergipfel zum Brexit in Brüssel. Aus Sicht der Freien Demokraten müsse am Ende eine Art Partnerschaft mit Großbritannien stehen. „Das Land wird kein Mitglied mehr sein, es wird einige Privilegien verlieren, aber Großbritannien ist ein Nato-Alliierter, ein Freund und auch weiterhin ein wichtiger Markt“, sagte der Vizepräsident des Europäischen Parlaments im phoenix-Interview.

Dennoch werde an einigen Stellen Härte nötig sein. „Wenn die Briten die Niederlassungsfreiheit für ihr Land abschaffen wollen, dann können sie auch nicht die volle Warenverkehrs-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehrsfreiheit erhalten, das ist vollkommen klar. Die vier Freiheiten des europäischen Binnenmarktes sind unteilbar“, sagte Lambsdorff.

Bezogen auf die Türkei sei aus Sicht der Freien Demokraten klar, dass der Beitrittsprozess am Ende sei. „Wir Freien Demokraten sagen aber nicht, dass wir der Türkei den Rücken zuwenden sollen, das wäre ganz falsch, auch sie ist ein Nato-Verbündeter. Aber das, was die Bundesregierung tut, nämlich immer noch weitere Kapitel eröffnen, das, was die Grünen vorschlagen, dass man trotzdem die Türkei in die Europäische Union aufnimmt, das ist nicht unsere Politik. Wir glauben, die Türkei kann der Europäischen Union nicht beitreten.“

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