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Lahm warnt vor gefährlicher Mischung

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14.02.2012

FC Bayern München Lahm warnt vor gefährlicher Mischung

Vorbereitung auf Favoritenschreck Basel – Bayern-Kapitän warnt “Müssen höllisch aufpassen.

München – Für den FC Bayern München stehen brisante Wochen an. In der Bundesliga will der deutsche Rekordmeister die Tabellenspitze zurückerobern, in der Champions League Favoritenschreck FC Basel bezwingen. Doch Philipp Lahm ist klar: “Das wird kein Spaziergang.” Der 28 Jahre alte Kapitän der Bayern warnt vor allem vor einer “gefährlichen Mischung” in der Baseler Offensive. Die Diskussionen um die eigene Offensivabteilung sieht er dagegen gelassen. Dass Arjen Robben Egoismus vorgeworfen wird, sei innerhalb der Mannschaft kein Problem.

Mittelfeldspieler Thomas Müller geht noch weiter und verteidigt den niederländischen Flügelstürmer: “Das hatten wir ja schon öfter, dass diese Egoismus -Vorwürfe so nicht stimmen, weil es zu Arjen Robbens’ Spiel gehört, dass er im Dribbling sehr stark ist”, sagte Müller am Dienstag in München und ergänzte: “Und Dribbling ist meistens alleine.” Zuletzt wurde dem 28-Jährigen immer wieder vorgeworfen, zu eigensinnig zu spielen. Selbst Bayern Münchens Ehrenpräsident Franz Beckenbauer hatte Robben hart kritisiert und eine mannschaftsdienlichere Spielweise des Niederländers gefordert. Ob Robben im Champions-League-Achtelfinale aufläuft, verriet Trainer Jupp Heynckes nicht, betonte aber, dass Robbens derzeitige Situation als Einwechselspieler nicht bedeute, “dass Arjen jetzt immer 12. Mann ist (…). In Topform gibt es auf der Position fast keinen besseren.”

Lahm macht sich derzeit mehr Gedanken über die anstehenden Partien. Während Bayern in der Bundesliga auf einen Ausrutscher von Borussia Dortmund bei einem gleichzeitigen Sieg gegen den SC Freiburg hoffen muss, um noch an diesem Wochenende die Tabellenspitze zurückerobern zu können, haben sie das Erreichen des Champions-League-Viertelfinales gegen Basel selbst in der Hand. Doch die beiden Partien am 22. Februar und 13. März werden laut Lahm ein echter Prüfstein. “Die haben in der Offensive eine gefährliche Mischung, da müssen wir höllisch aufpassen”, sagt Lahm. Mit dem Ex-Dortmunder Alexander Frei habe Basel einen echten “Knipser” und der Ex-Stuttgarter Marco Streller sei ein Mix aus Knipser und Vorbereiter. Für Lahm steht fest: “Das ist ein interessantes Duo.” So hat Frei in seinen fünf Champions-League-Spielen in dieser Saison bereits fünf Tore erzielt.

In Xherdan Shaqiri, der ab kommender Saison das Trikot der Münchner trägt, hat Basel einen weiteren Hochkaräter in seinen Reihen, der für das Duell mit seinem künftigen Arbeitgeber forsche Töne anstimmt. “Er hat gesagt, ich sollte Verständnis haben, wenn er ein Törchen macht. Ich habe gesagt: ‘Das werden wir verhindern’”, berichtet Heynckes. Der 66-Jährige weiß um die Stärken des Flügelspielers: “Er ist ein Spieler, der den Unterschied machen kann. Er ist forsch und spielt aus Intuition Fußball. Was er macht, ist nicht berechenbar – und das gefällt mir.” Heynckes ist sich sicher, dass sich der 20 Jahre alte Schweizer bei Bayern durchsetzt. Nur nächste Woche, im Hinspiel des Achtelfinales in Basel, wäre es ihm recht, wenn Shaqiri etwas weniger intuitiv spielen würde.

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