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27.01.2010

Lafontaine lehnt Ehrenvorsitz der Linken ab

Berlin – Oskar Lafontaine will nach seinem Ausscheiden aus der Führung der Linkspartei nicht deren Ehrenvorsitzender werden. „Das wäre zuviel der Ehre für mich“, sagte er in einem Interview mit dem Magazin „Stern“. Als größte Schwäche der Linken bezeichnete es Lafontaine, „dass sie im Westen noch nicht stabil genug ist“. Hier sei noch Aufbauarbeit zu leisten.

Der scheidende Gründungsvorsitzende wandte sich jedoch gegen Befürchtungen, dass die Linkspartei an seinem Abschied zerbrechen könnte. „Es gab in der SPD solche Diskussionen nach Willy Brandt und bei den Grünen nach Joschka Fischer. Es ist keine Koketterie, wenn ich sage: Für die Linke sehe ich das auch nicht so dramatisch.“ Die Grünen stünden ohne Fischer heute besser da als zuvor. Als Fraktionschef der Linken im saarländischen Landtag wolle er sich zudem weiter in die Bundespolitik einmischen, sagte Lafontaine.

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