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Volkswagen-Werk Wolfsburg

© Andreas Praefcke / CC BY 3.0

22.08.2016

"Kürzen bis es kracht" Linke kritisiert Volkswagen

„Folgen des milliardenschweren Desasters.“

Osnabrück – Mit Blick auf den Streit zwischen Volkswagen und zwei Zulieferfirmen kritisiert Herbert Behrens, Vorsitzender des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses für den Diesel-Abgasskandal, den Autokonzern für seinen rigiden Sparkurs. Im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag) sagte der Bundestagsabgeordnete der Linken: „Die Konzernleitung von Volkswagen kürzt jetzt, bis es kracht.“

Bereits in der Vergangenheit hätten Lieferanten und Mitarbeiter „dafür zahlen müssen, wenn der Vorstand durch falsche Entscheidungen den Konzern in Bedrängnis gebracht hatte“, kritisierte Behrens. „Jetzt werden Folgen des milliardenschweren Desasters, das mit der betrügerischen Abgas-Manipulation verursacht worden ist, einfach weitergereicht“, so der Obmann im Verkehrsausschuss des Bundestages.

Leidtragende seien 20.000 Mitarbeiter der Belegschaft, deren Kurzarbeit aus Mitteln der Bundesagentur finanziert werden müsse, sowie die „Zulieferer, die an der kurzen Leine gehalten werden sollen“, sagte der Landesvorstand der Linken in Niedersachsen weiter.

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