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28.12.2009

Kroatien Josipovic und Bandic müssen in Stichwahl

Zagreb – Die Präsidentschaftswahl in Kroatien vom Wochenende hat keinen eindeutigen Sieger geliefert. Am 10. Januar soll daher eine Stichwahl zwischen dem oppositionellen Sozialdemokraten Ivo Josipovic und dem Bürgermeister der Hauptstadt Zagreb, Milan Bandic, abgehalten werden. Josipovic hatte gestern 32,4 Prozent der Wählerstimmen erhalten, sein Herausforderer Bandic 14,8 Prozent. Der Kandidat der Regierungspartei Kroatische Demokratische Union (HDZ), Andrija Hebrang, erhielt 12 Prozent der Stimmen. Die drei Kandidaten verfehlten damit die für einen Wahlsieg nötige absolute Mehrheit.

Josipovic gilt als Vertreter der Älteren und Akademiker, Bandic stößt vor allem bei sozial Benachteiligten sowie dem rechten Lager auf Zustimmung. Zagrebs Bürgermeister stammt wie Josipovic aus der Sozialdemokratischen Partei (SDP). Vor einigen Monaten war Bandic aus der Partei ausgeschlossen worden, nachdem er sich entgegen der Parteiführung als unabhängiger Kandidat aufstellen ließ. Gemeinsames
Ziel beider Kandidaten ist der Beitritt Kroatiens zur Europäischen Union, der derzeit wegen der in Kroatien verbreiteten Korruption blockiert wird.

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