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Christian Schmidt

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14.06.2017

Kritik Zuckerindustrie wirft Schmidt „Gleichmacherei bei Rezepturen“ vor

„Der Staat hat kein Recht vorzuschreiben, was schmecken darf und was nicht.“

Berlin – Die nationale Strategie von Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) zur Reduzierung von Salz, Zucker und Fett in Lebensmitteln wird von der Zuckerindustrie mit harscher Kritik abgelehnt.

„Der Staat hat kein Recht vorzuschreiben, was schmecken darf und was nicht“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Zuckerverbandes WVZ, Günter Tissen, der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe). Zucker werde in dem Ministeriumspapier fälschlicherweise fast allein verantwortlich für die Gewichtszunahme in der Bevölkerung gemacht. Zucker mache aber weder dick noch krank, sagte Tissen: „Es gibt keine Studien, die das belegen.“

Der Verbandschef warf Schmidt „Gleichmacherei bei den Rezepturen“ vor. Mit der Strategie verfolgt Schmidt das Ziel, die Lebensmittelindustrie zu einer freiwilligen Reduzierung von Salz, Fett und Zucker in den Produkten zu bewegen. Dafür sollen die Rezepturen in kleinen Schritten angepasst werden.

Hintergrund ist eine seit Jahren ungebrochene Zunahme von Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen in der Bevölkerung.

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