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18.12.2010

Kritik an Forderung nach gemeinsamer EU-Wirtschaftspolitik

Brüssel/Berlin – Der Vorsitzende der CSU-Abgeordneten im Europäischen Parlament, Markus Ferber (CSU), hat die Forderung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einer eng verzahnten Wirtschaftspolitik in Europa scharf kritisiert. „Es darf künftig keine Gleichmacherei in der Steuer- und Sozialpolitik geben. Ich kann davor nur warnen“, sagte Ferber der Zeitung „Die Welt“. Das „deutsche Modell“ müsse Vorbild in Europa bleiben. „Es kann nicht sein, dass sich Deutschland an schwächeren Ländern orientiert“, sagte Ferber weiter.

Merkel hatte am Freitag beim EU-Gipfel gesagt, dass es wichtig sei, „gemeinsame Wirtschaftspolitiken Schritt für Schritt zu entwickeln“. Als Beispiel nannte sie eine Angleichung beim Renteneintrittsalter.

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