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Kritik an flexibler Frauenquote zurückgewiesen

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21.04.2012

Kristina Schröder Kritik an flexibler Frauenquote zurückgewiesen

„Bei meiner Flexiquote sind die Unternehmen zu einer Debatte im Betrieb gezwungen“.

Berlin – Bundesfamilienministerin Kristina Schröder verteidigt ihr Modell einer flexiblen Frauenquote für Unternehmen. „Bei meiner Flexiquote sind die Unternehmen zu einer Debatte im Betrieb gezwungen“, sagte die CDU-Politikerin der Zeitung „Die Welt“ (Samstagausgabe) laut Vorabbericht. „Die Dax 30-Unternehmen, mit denen ich schon jetzt solche Regelungen gefunden habe, wollen bis zu 35 Prozent auf allen Führungsebenen mit Frauen besetzen.“ Bei einer starren Quote ändere sich an der Unternehmenskultur dagegen gar nichts.

Schröder sagte, es sei intelligent, Unternehmen zu verpflichten, sich selbst eine Quote zu geben. Zu Befürchtungen, Firmen dürften sich dann auf eine Quote von fünf Prozent beschränken, sagte sie, so etwas könnten sich Unternehmen im Jahr 2012 nicht mehr leisten. „Wer so argumentiert, unterschätzt den Druck, den Transparenz erzeugt“, sagte sie. „Im Zeitalter des Internets gibt es dann kein Entkommen.“

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