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10.03.2010

Kristina Schröder plant neues Kinderschutzgesetz

Berlin – Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) plant angesichts von immer neu bekannt werdenden Missbrauchsfällen, das Kinderschutzgesetz zu erneuern, um Kinder besser vor sexuellem Missbrauch an Schulen zu schützen. In ihrem Ministerium werde derzeit an einem neuen Kinderschutzgesetz gearbeitet, sagte die 32-jährige CDU-Politikerin dem „Wiesbadener Kurier“. Es sehe unter anderem vor, dass Jugendämter und freie Träger von Bewerbern ein erweitertes Führungszeugnis verlangen könnten. „Denn leider wissen wir, dass sich Täter ganz gezielt Berufe aussuchen, in denen sie mit Kindern arbeiten können“, so Schröder. Fachkräfte und Eltern müssten zudem sensibilisiert werden, um tatsächliche Missbrauchsfälle besser erkennen zu können und möglichen Kindesmissbrauch rechtzeitig vorzubeugen. In den letzten Monaten sind zahlreiche Missbrauchsfälle in katholischen Einrichtungen und deutschen Schulen bekannt geworden. Zuletzt wurde der Verdacht laut, dass Diakonie-Mitarbeiter eines evangelischen Sozialwerks autistische Kinder misshandelt und auf Video aufgenommen haben sollen.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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