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Sicherheitskonferenz am 01.02.2014 in München. Foto: Tobias Kleinschmidt

© Kleinschmidt / MSC / CC BY 3.0 de

14.02.2014

Krise in der Ukraine Steinmeier fordert „konstruktiven Beitrag“

Niemand könne ein Interesse an einer weiteren Eskalation der Lage haben.

Moskau – Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat von der russischen Regierung „einen konstruktiven Beitrag“ zur Lösung der Krise in der Ukraine gefordert. Alle müssten dazu beitragen, den Dialog zwischen Opposition und Vertretern der Regierung in der Ukraine zu fördern, sagte Steinmeier in einem Interview mit der russischen Zeitung „Kommersant“. „Niemand kann ein Interesse an einer weiteren Eskalation der Lage in Kiew haben.“

Der SPD-Politiker betonte das deutsche Interesse an einer engen Zusammenarbeit mit Moskau: „Ohne Russland geht es nicht.“ Laut Steinmeier bräuchte es beide Seiten für die Bewältigung des Konflikts. „Um Stabilität im Inneren zu wahren und sich nach außen erfolgreich zu behaupten, braucht es offene Debatten und einen kritischen Austausch“, forderte der Sozialdemokrat.

Der deutsche Außenminister ist für zwei Tage nach Russland gereist, um mit seinem Amtskollegen Sergej Lawrow über die Situation in der Ukraine, aber auch über die Lage in Syrien und Iran zu besprechen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet in der kommenden Woche die ukrainischen Oppositionsführer Vitali Klitschko und Arseni Jazenjuk in Berlin, um über die Proteste und die Forderungen nach einer Verfassungsänderung zu sprechen, berichtet die „Bild“-Zeitung.

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