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Siemens

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20.11.2017

Kretschmer Siemens-Gründer würden sich im Grab umdrehen

„Hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.“

Berlin – Sachsens designierter Ministerpräsident Michael Kretschmer greift Siemens scharf für den geplanten Stellenabbau im Freistaat an. „Die Siemens-Gründer würden sich im Grab umdrehen, wenn sie sehen wie ihre Nachfolger hier agieren“, sagte Kretschmer in der „Bild“-Sendung „Die richtigen Fragen“ (Montag).

Die Entscheidung sei nicht nachvollziehbar. Die Auftragsbücher des Unternehmens seien voll. „Das was da als Kahlschlag vorgesehen ist, lassen wir uns so nicht bieten“, so Kretschmer. Der Freistaat wolle um die Arbeitsplätze kämpfen.

Er sei von der Art des Umgangs tief enttäuscht. Siemens müsse jetzt die Karten auf den Tisch legen und sagen, was die wahren Gründe hinter der Entscheidung seien. „Hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen“, sagte Kretschmer. „Das man so ärmlich aus dem Markt geht, wird dem Unternehmen nicht gerecht.“

Siemens hatte angekündigt, beide Werke in Sachsen mit zusammen rund 920 Arbeitsplätzen schließen zu wollen.

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