Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Angela Merkel vor Sondierungsgesprächen mit den Grünen am 10.10.13

© über dts Nachrichtenagentur

12.10.2013

Regierungsbildung Merkel rechnet mit großer Koalition

Merkel halte SPD offenbar für berechenbarer.

Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scheint sich darauf einzurichten, dass es zu einer großen Koalition mit der SPD kommt. In Unionskreisen heißt es, dass Merkel die Sondierungsgespräche mit den Grünen zwar mit Ernst führe, sie eine Koalition mit der SPD jedoch vorziehe, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (F.A.S.).

Hintergrund ist, dass sie die SPD offenbar für berechenbarer hält und bei den Grünen die Sorge hat, dass das Durchsetzen von Regierungshandeln in der Partei immer wieder auf Schwierigkeiten stoßen könnte.

Zuvor hatte die gleiche Zeitung auch unter Berufung auf führende Grüne berichtet, dass die grüne Parteispitze kaum Chancen sehe, Koalitionsverhandlungen mit der Union zu beginnen. Die ersten Gespräche mit CDU und CSU, die am Donnerstag stattfanden, werden parteiintern von den Grünen sehr kritisch beurteilt.

In Kreisen führender Grüner hieß es laut des Berichtes, es habe bei den am Donnerstag besprochenen Themen kaum Entgegenkommen der Union gegeben.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/kreise-merkel-rechnet-mit-grosser-koalition-66798.html

Weitere Nachrichten

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Rainer Arnold  und Frank Walter Steimeier

© Dirk Baranek / CC BY 2.0

SPD Union kündigt Verteidigungs-Konsens auf

Im Streit um die Reform der Parlamentsrechte bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirft die SPD dem Koalitionspartner Union einen "tiefen Bruch der ...

Weitere Schlagzeilen