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Krebshilfe Corona-Pandemie erhöht Gefahr für Krebspatienten

Jetzt müsse analysiert werden, ob das alles notwendig gewesen sei.

Bonn – Die Stiftung Deutsche Krebshilfe geht davon aus, dass die Corona-Pandemie die Gefahr einer lebensbedrohlichen Situation bei Krebspatienten erhöht.

„Die Gefahr ist, dass wir eine Bugwelle von Operationen, Früherkennungsuntersuchungen oder auch Nachsorgemaßnahmen vor uns herschieben, die dann auch nicht mehr zeitnah durchgeführt werden können“, sagte Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, dem ZDF-Magazin „Frontal 21“. Das könne „für Krebspatienten zu lebensbedrohlichen Situationen führen“. Es werde deshalb „allerhöchste Zeit, dass wir wieder zu einer Normalisierung zurückfinden“.

Viele Krebspatienten würden außerdem aus Angst vor einer Corona-Infektion Arztpraxen meiden und deshalb Behandlungen aussetzen. Welche Folgen das hat, ist für Deutschland bisher schwer abzusehen: „Das hängt davon ab, wie schnell wir jetzt die Bugwelle wieder in den Griff bekommen“, so Nettekoven.

Die Verschiebung wichtiger Versorgungsmaßnahmen sei nur für eine kurze Zeit tolerierbar gewesen, so Nettekoven weiter. „Wir sind natürlich schon sehr vorsorgeorientiert vorgegangen, damit wir unser Gesundheitssystem nicht überlasten.“ Jetzt müsse analysiert werden, ob das alles notwendig gewesen sei, für den Fall, dass Deutschland mit einer zweiten Welle oder einer weiteren Pandemie konfrontiert werde, sagte Nettekoven.

05.05.2020 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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