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04.02.2013

Statistisches Bundesamt Krebs immer häufi­ger Todes­ursache

Erkrankungen der Verdauungsorgane häufigste Krebsart mit Todesfolge.

Wiesbaden – Krebs wird in Deutschland immer häufi­ger zur Todes­ursache: Rund 26 Prozent aller im Jahr 2011 verstorbenen Personen erlagen einem Krebsleiden. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Damit bleibt die Krankheit zwar nach den Herz-Kreislauferkrankungen zweithäufigste Todesursache, jedoch ist der Anteil an allen Todesfällen in den letzten 30 Jahren um fast 25 Prozent gestiegen. Der Anteil der Herz-Kreislauferkrankungen hingegen ist in diesem Zeitraum fast genauso stark zurückgegangen.

Die bei Männern häufigste Krebsart mit Todesfolge waren Erkrankungen der Verdauungsorgane. Bei den Frauen dominierten ebenfalls Krebserkrankungen der Verdauungsorgane. Leberkrebs hat als Todesursache bei Männern in den letzten 30 Jahren am stärksten zugenommen: Der Anteil der daran Gestorbenen hat sich um fast 56 Prozent erhöht. Frauen sterben heute mehr als doppelt so häufig an Krebserkrankungen, die in einen engen Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können.

Das Alter der an Krebs gestorbenen Personen hat sich in den letzten 30 Jahren insgesamt um 3,1 Jahre auf 73 Jahre erhöht. Männer wurden durchschnittlich 72,1 Jahre alt, Frauen 74 Jahre.

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