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Polizei bei einer Demo

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28.10.2014

Krawalle in Köln Verfassungsschutz warnt vor Eskalation auf deutschen Straßen

Der Konflikt in Syrien und im Irak spiegele sich auch in Deutschland wider.

Berlin – Der Verfassungsschutz hat nach den gewaltsamen Krawallen in Köln vor einer Eskalation auf deutschen Straßen gewarnt. „Es besteht Anlass zur Sorge, dass sich die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Extremisten auf unseren Straßen weiter aufschaukeln“, sagte der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, in Berlin.

Der Konflikt in Syrien und im Irak spiegele sich auch in Deutschland wider, so Maaßen weiter. Ein besonderes Augenmerk hat der Verfassungsschutz auf die in der Bundesrepublik lebenden Tschetschenen. „Die salafistisch beeinflussten Tschetschenen sind in Deutschland sehr aktiv. Viele von ihnen sind besonders gewaltbereit“, warnte der Verfassungsschutz-Präsident.

Am Sonntag hatten mehrere Tausend Anhänger der Vereinigung „Hooligans gegen Salafisten“ in der Kölner Innenstadt demonstriert. Trotz eines Großaufgebots der Polizei kam es dabei immer wieder zu schweren Gewaltausbrüchen: Die Demonstranten warfen etwa mit Flaschen, Steinen und Pyrotechnik. Zudem wurden die Beamten mit Leuchtpistolen beschossen.

Die Polizei reagierte darauf mit dem Einsatz von Schlagstöcken, Pfefferspray und Wasserwerfern. Dutzende Beamte wurden verletzt und 17 Randalierer festgenommen.

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