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Koreanische Elektronikkonzern LG will unter Top Ten im Solargeschäft

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18.09.2011

Solaranlage Koreanische Elektronikkonzern LG will unter Top Ten im Solargeschäft

Willich – Der koreanische Elektronikriese LG startet spät, aber mit voller Kraft in das Photovoltaik-Geschäft. „Wir wollen unter die Top Ten der Solarbranche im Weltmarkt aufsteigen“, kündigte Michael Harre, Europachef von LG Solar in Willich bei Düsseldorf, im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ an.

Der koreanische Elektronikkonzern will alles aus einer Hand anbieten: vom Rohstoff Silizium, über die Zelle bis zum fertigen Solarmodul. „Bis zum Jahr 2013 bauen wir eine vollintegrierte Fertigung mit einer Jahreskapazität von einem Gigawatt auf“, sagte Harre, der erst seit Mai das Solargeschäft in Europa führt. Der LG-Konzern stieg erst im vergangenen Jahr offiziell in die Produktion von Solarmodulen und -zellen ein.

Bisher liegt die Fertigungskapazität nur bei 330 Megawatt (MW), während chinesische Topunternehmen wie die Nummer eins Suntech bereits Fabriken mit einer Gesamtkapazität von mehr als zwei Gigawatt betreiben. Außerdem fertigt LG bisher nur Solarzellen und -module. Im kommenden Jahr will der Konzern die Fertigung im koreanischen Werk im ersten Schritt auf 500 MW und 2013 auf ein Gigawatt hochfahren.

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