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Bauarbeiter

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20.10.2014

Konjunkturdelle Familienunternehmer planen weniger Investitionen

Große Koalition mache den Unternehmen das Leben schwer.

Berlin – Die Konjunkturdelle in Deutschland bekommen auch die Familienunternehmen zu spüren: Sie wollen im vierten Quartal weniger investieren und weniger Mitarbeiter einstellen. Das ergab eine Umfrage des Familienunternehmer-Verbandes unter mehr als 500 Mitgliedern.

„Noch sind wir Familienunternehmer der stabilisierende Anker der deutschen Wirtschaft“, sagte Verbandspräsident Lutz Goebel der „Welt“. Doch die große Koalition mache den Unternehmen das Leben schwer. „Ein Jahr große Koalition war vor allem Verteilungspolitik zu Lasten der unternehmerischen Substanz. Das bekommen die Unternehmen nun zu spüren.“

Nur noch 43 Prozent der Betriebe planen Ersatzinvestitionen, im Vorquartal waren es noch 51 Prozent. Der Anteil der Unternehmen mit Erweiterungsinvestitionen schrumpfte von 43 auf 36 Prozent.

Auch die Beschäftigungspläne werden zurückgefahren. Nur noch 23 Prozent der Firmen will die Zahl der Arbeitsplätze erhöhen, elf Prozent wollen Stellen abbauen. Im Vorquartal wollten noch 30 Prozent mehr einstellen und acht Prozent das Personal reduzieren.

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