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Weltweite Computernachfrage weiter im freien Fall

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11.04.2013

Konjunktur Weltweite Computernachfrage weiter im freien Fall

Scharfe Kritik an Microsofts „Windows 8.“

Berlin – Der weltweite Markt für klassische Computer steckt tief in der Krise – nicht zuletzt auch wegen Microsofts Betriebssystems Windows 8. Eigentlich sollte die neue Plattform die PC-Verkäufe wieder kräftig ankurbeln und dem boomenden Tablet-Absatz Paroli bieten. Der IT-Markforscher IDC geht allerdings sogar davon aus, dass Windows 8 den Abwärtstrend noch beschleunigt hat: Im ersten Quartal wurden demnach 14 Prozent weniger klassische PCs und Laptops verkauft als im Vorjahreszeitraum. Das ist der schärfste Einbruch seit Beginn der Datenerhebung von IDC 1994.

Der Marktforscher Gartner beziffert den Rückgang etwas moderater – geht aber ebenfalls von einem Minus von weltweit 11,2 Prozent im ersten Vierteljahr aus. Gartner macht vor allem die Nachfrage nach Tablets und Smartphones für die Entwicklung verantwortlich.

IDC sieht dagegen klar Microsoft in der Pflicht. Der Konzern hatte sein Betriebssystem überarbeitet und eine veränderte Bedienung eingeführt. Damit kämen die Verbraucher aber nicht gut zurecht. „Die Reaktion auf Windows 8 ist real“, sagte Analyst Jay Chou. Nicht nur Privatkunden verschmähten das System, auch die Geschäftskunden hielten sich zurück.

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