Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

28.03.2010

Kongo Mindestens 300 Tote bei Massaker

Kinshasa – Rebellen aus Uganda haben in der Demokratischen Republik Kongo ein Massaker unter Zivilisten verübt, bei dem mindestens 300 Menschen ums Leben gekommen sind. Das teilte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) am Samstagabend mit und erklärte, dass sich das Drama bereits im Dezember ereignet hatte, jedoch monatelang unentdeckt geblieben sei. Nach Angaben von HRW sollen Rebellen der „Lord`s Resistance Army“ (LRA) aus Uganda darüber hinaus etwa 250 Menschen entführt haben. Unter den Entführten seien auch 80 Kinder gewesen. „Das Massaker von Makombo ist eines der schlimmsten in der 23-jährigen blutigen Geschichte der LRA“, sagte eine Expertin von HRW. Die LRA-Rebellen sollen in der Zeit vom 14. bis 17. Dezember 2009 mindestens zehn Dörfer überfallen haben.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/kongo-mindestens-300-tote-bei-massaker-8879.html

Weitere Nachrichten

Angela Merkel CDU

© palinchak / 123RF Lizenzfreie Bilder

Unionsfraktionsvize Fuchs Kanzlerin Merkel sollte 2017 erneut antreten

Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs wünscht sich, dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Bundestagswahl 2017 erneut antritt. "Wir haben zwölf gute Jahre ...

Institut der deutschen Wirtschaft Koeln

© T.Voekler / gemeinfrei

IW-Studie Brexit kostet Deutschland 0,25 Prozentpunkte Wachstum 2017

Der absehbare EU-Austritt Großbritanniens wird das deutsche Wirtschaftswachstum nach einer Schätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bereits ...

Flüchtlings Erstaufnahmelager Jenfelder Moorpark

© An-d / CC BY-SA 3.0

Bericht BAMF rechnet mit hunderten Flüchtlingen aus Calais

Aus dem Flüchtlingslager von Calais, das französische Sicherheitsbehörden derzeit räumen, könnten auch viele Asylsuchende nach Deutschland kommen. Das ...

Weitere Schlagzeilen