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Bogotá Kolumbien

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04.09.2017

Kolumbien Regierung und ELN-Guerilla vereinbaren Waffenruhe

Waffenruhe soll schrittweise verlängert werden.

Quito – Die kolumbianische Regierung und die Guerillabewegung ELN haben eine bilaterale Waffenruhe vereinbart. Diese soll am 1. Oktober in Kraft treten und zunächst 102 Tage dauern, erklärte der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos nach einem Treffen von Vertretern beider Seiten in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito am Montag.

Im Laufe der weiteren Verhandlungen soll die Waffenruhe schrittweise verlängert werden.

Die ELN, die letzte aktive Rebellengruppe in Kolumbien, kämpft seit 1964 gegen die Regierung in Bogotá und soll derzeit rund 1.500 Kämpfer haben.

Im vergangenen November hatte die kolumbianische Regierung ein Friedensabkommen mit der größten Guerillabewegung des Landes, der Farc geschlossen. Für seine Bemühungen um die Beilegung des Konflikts wurde Santos im vergangenen Jahr mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

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