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06.04.2010

Königshaus fordert Kampfpanzer für Bundeswehr in Afghanistan

Berlin – Der designierte Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus, hat zum verbesserten Schutz der Bundeswehr in Afghanistan den Einsatz von schweren Kampfpanzern und Mörsergranaten gefordert. Königshaus sagte gegenüber dem „Tagesspiegel“, dass der Bundeswehr in Afghanistan das erforderliche Gerät zum eigenen Schutz nicht zur Verfügung stehe. „Die Bundeswehr müsste einige der Leopard-2-Kampfpanzer nach Kundus schaffen“, forderte der FDP-Politiker mit Blick auf das Gefecht mit den Taliban, bei dem vergangenen Freitag drei deutsche Soldaten ums Leben gekommen sind.

Dabei verwies der künftige Wehrbeauftragte vor allem auf den besseren Schutz des Panzers vor Minen sowie auf die „abschreckende Wirkung auf die Taliban“. Weiterhin kritisierte Königshaus die generelle schlechte Ausrüstung der Bundeswehr in Afghanistan. Neben den besser geschützten Fahrzeugen fehle es auch an Kampfhubschraubern sowie moderneren Aufklärungssystemen. „Es geht in Kundus nicht darum, gemütlich über den Kurfürstendamm zu fahren, sondern Leben zu schützen“, kritisierte der FDP-Politiker mit Blick auf die langsame Einführung besseren Materials.

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