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Hauptbahnhof Köln - Empfangshalle bei Nacht

© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0

16.07.2016

Kölner Silvesternacht Ausschuss geschockt über neue Vergewaltigungsvorwürfe

Notfalls werde der „gesamte Polizeieinsatz neu aufgerollt, um den Beamten zu finden“.

Düsseldorf – Die Mitteilung einer Kölner Beratungsstelle, dass in der Silvesternacht auf dem Bahnhofsvorplatz zwei Frauen am Boden vergewaltigt worden seien, hat den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) aufgeschreckt. Er will jetzt versuchen, Informationen über Ort und Zeitpunkt der Vergewaltigungen zu erhalten, um den Polizisten ausfindig zu machen, der einen Täter weggerissen haben soll.

Notfalls werde der „gesamte Polizeieinsatz neu aufgerollt, um den Beamten zu finden“, sagte PUA-Vorsitzender Peter Biesenbach (CDU) der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Samstagausgabe).

Ebenso wie Biesenbach sagte auch SPD-Sicherheitsexperte Hans-Willi Körfges, dass dieser Beamte den Täter unbedingt hätte festnehmen und Meldung erstatten müssen. Davon finde sich aber nichts in den Akten. „Deshalb hat uns alle der Bericht ja so schockiert.“

Der Untersuchungsausschuss will nun nähere Angaben von einer Betreuerin, mit der eines der beiden Opfer in Verbindung steht. Gegebenenfalls werde man diese Betreuerin noch als Zeugin vor den PUA laden, sagte Biesenbach.

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