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Einsatzfahrzeuge Bundespolizei

© Wolfgang Pehlemann / CC BY-SA 3.0

26.07.2016

Amoklauf in München Kölner Polizei mit erhöhter Präsenz an Einkaufszentren

Polizeipräsident blickt mit Sorge auf angekündigte Erdogan-Demo am Sonntag.

Köln – Nach den ersten Meldungen über den Amoklauf in München hat die Kölner Polizei am Freitagabend umgehend ihre Präsenz an den Kölner Einkaufszentren erhöht.

„Wir wussten ja zunächst nicht, dass es sich um einen Einzeltäter handelt. Es hätte auch ein Anschlag von mehreren Personen an verschiedenen Orten sein können“, sagte Polizeipräsident Jürgen Mathies in einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstag-Ausgabe). „Seit geraumer Zeit gehen wir von einer hohen abstrakten Anschlagsgefahr aus, das lässt sich für uns gar nicht weiter hochschrauben“.

Mit Sorge blickt der Polizeipräsident auf den kommenden Sonntag. In Köln wollen Tausende Erdogan-Anhänger demonstrieren. Gegner des türkischen Präsidenten haben ebenfalls eine Kundgebung angemeldet, auch rechtsextreme Gruppen wollen auf die Straße gehen.

Mathies, der seinen Urlaub in der Toskana unterbrechen wird, will zwischen Donnerstag und Montag in Köln sein. Seine Behörde prüfe derzeit, ob sie die Bürger während der Demonstrationen über soziale Netzwerke auf Türkisch fortwährend über die aktuelle Lage informiert. „Wir müssen auch dringend verstehen, was in den sozialen Netzwerken geschrieben wird. Das ist für die Bewältigung des Einsatzes wichtig.“

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