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Kölner Dom
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Kölner Dom ZdK-Präsident Glück verurteilt Nackt-Protest

„Es gibt kein Argument, das eine solche Aktion rechtfertigt.“

Köln – Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, hat den Nackt-Protest einer Femen-Aktivistin im Kölner Dom verurteilt. „Es gibt kein Argument, das eine solche Aktion rechtfertigt“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitagausgabe). „Das sind Provokationen, die letztlich nur darauf abzielen, andere Menschen zu verletzen. Das gilt nicht nur für Kardinal Meisner, sondern für alle, für die eine Kirche und ein Altar ein wichtiger Raum sind, ein Raum auch der geistlichen Dimensionen“, so Glück.

Die Aktion habe mit dem demokratischen Recht auf Demonstrationen im öffentlichen Raum nichts zu tun, betonte der ZdK-Präsident. „Das ist eine Provokation mit dem Ziel, Aufsehen zu erregen – ohne jede Rücksicht auf andere Menschen. So etwas kann kein humaner Fortschritt sein und auch nicht werden.“ Man dürfe da von der Kirche „keine Toleranz erwarten“.

„Allerdings ist das etwas, was am Schluss mit Rechtsmitteln nicht befriedigend zu klären ist. Wichtiger als jede rechtliche Auseinandersetzung ist mir, dass unsere Gesellschaft ein Gespür entwickelt für solch dramatische Fehlentwicklungen in der Qualität unseres Zusammenlebens“, sagte Glück der Zeitung.

Am 1. Weihnachtsfeiertag war eine Femen-Aktivistin bei der Morgenmesse im Kölner Dom nackt vor Kardinal Meisner auf den Altar gestürmt.

26.12.2013 - dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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