Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

13.10.2009

Koalitionsverhandlungen in Schleswig-Holstein nach Streit vertagt

Kiel – Die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und FDP in Schleswig-Holstein sind heute auf Wunsch der Liberalen unterbrochen und vertagt worden. Bei den bisher harmonisch gelaufenen Gesprächen ist es offenbar zu Streitigkeiten gekommen. Die FDP zeigte sich verärgert über harte Verhandlungspositionen der Union und den Ton, in dem diese vorgetragen würden. Die Positionen scheinen unter anderem bei der Postenverteilung auseinander zu gehen. Die CDU beharrte in den Verhandlungen offenbar darauf, dass die FDP nur zwei statt der geforderten drei Ressorts bekommen soll. „Wir haben nicht die Absicht, Koalitionen mit Machtspielchen zu beginnen, im Gegensatz zu anderen“, sagte FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki. Die Liberalen streben in der neuen schwarz-gelben Regierung die Ministerien für Bildung, Wirtschaft und Justiz an. Die schwarz-gelben Gespräche sollen trotz der Unterbrechung an diesem Samstag abgeschlossen und Ministerpräsident Peter Harry Carstensen am 27. Oktober zum Regierungschef gewählt werden.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/koalitionsverhandlungen-in-schleswig-holstein-nach-streit-vertagt-2500.html

Weitere Nachrichten

Neonazi

© Marek Peters / marek-peters.com / GFDL 1.2

Niedersachsen Zahl rechter Straftaten erneut gestiegen

Die Zahl rechter Straftaten in Niedersachsen ist 2016 erneut gestiegen. Laut "Neuer Osnabrücker Zeitung" (Samstag) verzeichnete die Polizei 1622 Delikte ...

Frankfurt IG Metall

© Epizentrum / CC BY 3.0

IG Metall NRW Arbeitsplätze bei Opel in Bochum nicht gefährdet

Die IG Metall in NRW bereitet sich auf den Verkauf von Opel an den französischen Automobilkonzern PSA vor. "Wir müssen intern bewerten, ob der Deal mit PSA ...

Flüchtlinge

© ververidis / 123RF Lizenzfreie Bilder

Bericht NRW beteiligt sich nicht an Afghanistan-Abschiebung

NRW wird sich an der dritten Sammelabschiebung nach Afghanistan nicht beteiligen. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" ...

Weitere Schlagzeilen