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Koalitionsbeschluss nicht ausreichend

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06.03.2012

Sterbehilfe Koalitionsbeschluss nicht ausreichend

Bayern mit Koalitionsbeschluss zur Sterbehilfe unzufrieden.

Frankfurt/Main – Bayern geht der Beschluss der Berliner Koalition zur Sterbehilfe nicht weit genug. Es reiche nicht aus, nur die gewerbsmäßige Sterbehilfe unter Strafe zu stellen, sagte Landesjustizministerin Beate Merk (CSU) der „Frankfurter Rundschau“. Entsprechende Organisationen könnten leicht verschleiern, dass sie mit ihrer Tätigkeit Gewinne machen wollten. Daher sollte nicht nur die gewerbliche Suizidbeihilfe unter Strafe gestellt werde, sondern jede organisierte Sterbehilfe.

Der Koalitionsausschuss hatte am Sonntag beschlossen, die „gewerbsmäßige Vermittlung von Gelegenheiten zur Selbsttötung“ unter Strafe zu stellen. Merk sagte, die könne nur ein erster Schritt sein.

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